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Appels Wilde Samen GmbH
Brandschneise 2
D-64295 Darmstadt
Vertrieb 06151 / 92 92-13
samen[@]appelswilde.de
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Entstehung
wildgrassammler

Die Ursprünge unseres Unternehmens liegen in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Saatguthandelsfirmen L.C. Nungesser und Conrad Appel hatten 1775 bzw. 1789 begonnen, Forst- und Gehölzsamen zu sammeln.

Das waren in erster Linie die Zapfen von Kiefern und anderen Baumarten, die von Zapfenpflückern geerntet wurden. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Bereich der Wildgrassaaten.

Die Zapfenpflücker, die in den hohen Kiefern herumklettertenund dort die Zapfen brachen, gingen nun auch auf Wiesen und in Wälder (Kahlschläge) um Wildgrassamen zu sammeln.
Vermutlich wurden Wildgrassamen bereits Ende des 18.Jh. gesammelt. Als gesichert gilt, dass 1830-1850 Grassamen in größerem Umfang gesammelt wurden und von Nungesser und Appel aufgekauft und weitergehandelt wurden.

Carl Eisele übernahm 1932 beide Saatguthandelsfirmen, woraufhin sich L.C. Nungesser in Richtung landwirtschaftliches Saatgut, Rasensaatgut, Vogelfutter und Gewürze entwickelte.
C. Appel konzentrierte sich weiterhin auf Forst- und Wildsamen. Seit Mitte der 1970er Jahre bestand bei C. Appel eine eigene Abteilung für Wildpflanzen zur Anlage von Blumenwiesen und für den Umwelt- und Naturschutz.

Zusätzlich zum nach dem Krieg wieder aufgebauten Stammhaus in Darmstadt wurde 1946 eine Baumschule auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz "Griesheimer Sand" gegründet.
Dort wirtschaftete man von Anbeginn nach Rudolf Steiners Lehre der biologisch-dynamische Bewirtschaftungweise. Hier fließen somit die bereits 150-jährige Wildsaaten-Expertise von C. Appel und die Steinersche Neuorientierung im Landbau zusammen. Dies führte in den 1950ern zur Ansicht, dass Rinder nicht nur wenige Hochleistungsgräser zur Ernährung brauchen, sondern auch eine Beimengung von (Wild-) Kräutern in Weide- und Heuwiesenansaaten wichtig ist.
Die zu dieser Zeit gepflanzten Windschutzhecken prägen in ihrer Länge von 10 km das Landschaftsbild um den Betrieb und bieten mit heute über 40 meist heimischen Gehölzarten wertvollen Lebensraum.